Bio-Apfelsaft von Göppinger Streuobstwiesen

Streuobstwiese - woher kommst du?

Streuobstwiesen sind noch nicht lange in unserer heimischen Kulturlanschaft zu finden. Erst im 19. Jahrhundert wurden am Rande der Dörfer und Städte Acker-, Wiesen- und Weinbergflächen zu Baumwiesen umgewandelt.

Zuvor wurde seit der Römerzeit in Klöstergärten, Hofgüter, Schlossparks, in Hausgärten und Baumschulen Obst kultiviert.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatten die Streuobstwiesen ihre größte Ausdehnung. In den Jahren 1957-1974 sind bei uns 14 000 Hektar Streuobstwiesen - gefördert durch staatliche Rodungsprämien - vernichten worden. Sie mussten den sich ausbreitenden Siedlungen, dem Straßenbau und der Intensivlandwirtschaft weichen. Erst in den letzten Jahren bemühen sich Initiativen um den Erhalt der Streuobstwiesen - als Teil unserer Kulturlandschaft und als wichtiger heimischer Obstlieferant.